HOLLER Hollergasse 40 — Fassade Detail
Objekt-Deep-Dive

HOLLER — Hollergasse 40.Substanz, Bauphysik, Geschichte.

Vom Gründerzeit-Sockel bis zum Niedrigenergie-Dachgeschoss: alle relevanten Eckdaten, U-Werte und ESG-Kennwerte auf einen Blick.

Eckdaten

Das Haus in Zahlen.

Parifizierte Liegenschaft mit 15 Tops und 4 Stellplätzen, Bestand und Neubau-DG in einer Hand. Grundrisse sind frei einsehbar — Mietzinsliste, Energieausweise und Bieter-Richtlinien folgen nach NDA-Freischaltung im Datenraum.

Adresse
Hollergasse 40
1150 Wien
Grundstücksfläche
407 m²
341 m² Baufl. · 66 m² Nebenfl.
Nutzfläche (inkl. STPL)
1.322 m²
15 Einheiten + 4 Stellplätze
Gewichtete Fläche
1.362 m²
inkl. Außenflächen
Baujahr Sockel
ca. 1890
Jahrhundertwende
Sanierung
2016
Generalinstandsetzung
Dachgeschoss-Ausbau
2017
Niedrigenergie-Neubau
Wohnungsgrößen
31 – 142 m²
Bestandsmix
Balkone
69 m²
süd-/westseitig
Terrassen
113 m²
DG-Penthouse-Niveau
Garten
34 m²
Innenhof, geschützt
Keller
16 Abteile
+ Fahrradraum
Sanierung & Ausstattung

Zinshaus mit Neubau-Qualität.

Umfassend revitalisiertes Gründerzeithaus — technisch, funktional und gestalterisch auf modernstem Niveau. Generalsanierung 2016, Dachgeschoss-Neubau 2017, moderner Aufzug und hauseigene Garage.

Gebäudetechnik & Energie

  • Fernwärmeanschluss für effiziente und nachhaltige Wärmeversorgung
  • Vollwärmeschutz für optimierte Energieeffizienz (DG HWB 43,86 kWh/m²a · Sockel HWB 38,79 kWh/m²a)
  • Moderne Haustechnik auf Neubau-Niveau
  • E-Ladestationen in der hauseigenen Garage
  • Moderner Aufzug erschließt alle Geschosse

Wohnungsstandard & Ausstattung

  • Hochwertige Eichen-Parkettböden
  • Holz-Aluminium-Fenster mit 3-fach-Verglasung
  • Elektrische Außenraffstores für Sonnenschutz und Komfort
  • Schwellenlose Duschen und moderne Bäder
  • Überhohe Türen (ca. 2,30 m), teilweise flächenbündig ausgeführt

Freiflächen & Wohnqualität

  • Terrassen, Balkone und Loggien bei zahlreichen Einheiten
  • Private Gärten im Erdgeschoss
  • Wasseranschlüsse bei allen individuellen Freibereichen
  • Großzügige Dachgeschossflächen mit hoher Aufenthaltsqualität

Dachgeschoss & Premium-Wohnen

  • Hochwertig ausgebaute DG-Wohnungen mit Klimaanlage
  • Großzügige Grundrisse und attraktive Terrassen
  • Premium-Wohnstandard mit überdurchschnittlicher Ausstattung
  • Dekarbonisiert, frei von künftigen Sanierungspflichten

Hinweis: Die Sanierungs- und Ausstattungsmerkmale beziehen sich auf die Allgemeinflächen und einen Großteil der Wohnungen — einzelne Tops können in Detail-Ausführung abweichen.

Im Vergleich

Acht Hebel, die HOLLER vom typischen Wiener Zinshaus unterscheiden.

Was im Ankaufsprozess wirklich preisrelevant ist — direkt gegenübergestellt. Vergleichswerte basieren auf typischen Wiener Zinshäusern im Gründerzeitbestand.

Parzellierung
Nicht parzelliert — Einzelverkauf nicht möglich
Vollständig parifiziert — 15 Tops + 4 Stellplätze sofort einzeln verwertbar
Dachgeschoss
Unausgebaut oder mit Sanierungsstau
DG-Neubau 2017, Niedrigenergie, frei von Sanierungspflicht
Heizung
Gas-Etagenheizung, künftige Dekarbonisierungspflicht
Fernwärme + Flächenheizung, vollständig dekarbonisiert
Energieausweis
Meist Klasse D – F
HWB Klasse B · CO₂ Klasse A+ · fGEE Klasse A
Mietstruktur
Überwiegend Richtwert-Altmietverträge
Mix mit marktnahen Verträgen, Spielraum bei Top 8 / 12–13
Leerstand / Upside
Oft vollvermietet, geringe Optionalität
Top 23 + Top 25 + 4 Garagenplätze sofort frei verfügbar
Stellplätze
Keine
Vier Garagenstellplätze (01 – 04)
Lage-Mikromarkt
Reine Wohnlage ohne Transformations-Dynamik
Gründerzeit-Grätzel im Strukturwandel — Schönbrunn · Mahü · Westbahnhof

Quelle Vergleichswerte: Marktbeobachtung Confido Immobilien, typische Wiener Zinshäuser im Gründerzeitbestand.

HOLLER — Fassade Detail
Architektur & Geschichte

Ein Haus in zwei Epochen.

Der Sockel wurde um 1890 als gründerzeitliches Zinshaus errichtet — repräsentative gegliederte Fassade, hohe Räume, massive Ziegelwände. 2016 wurde das gesamte Haus saniert: Statik, Steigleitungen, Stiegenhaus, Allgemeinflächen, Sanitärstränge.

2017 folgte der vollständige Dachgeschoss-Ausbau als Niedrigenergie-Neubau in Holzriegelbauweise — bautechnisch und energetisch dem Sockel um Generationen voraus. Diese Kombination macht das HOLLER zu einer Liegenschaft, in der zwei Jahrhunderte kompromisslos restauriert und ergänzt werden.

HOLLER — Straßenansicht
HOLLER — Stiegenhaus
Penthouse-Ebene

Komfort, der bewertet wird.

Niedertemperatur-Fußbodenheizung (40/30 °C), 3-Scheiben-IV mit warmer Kante, raumweise elektronische Einzelraumregelung — DG-Standard, der in der Bewertung jedes Käufers ankommt.

  • Fernwärme aus hocheffizienter KWK — kein fossiles Gas
  • U-Wert Fenster 0,78 W/(m²K) — zugluftfrei am Glas
  • Heizwärmebedarf 46,1 kWh/m²a — Klasse B
  • CO₂ 8,5 kg/m²a — Klasse A+, ESG-konform
HOLLER Penthouse — Terrasse
HOLLER Penthouse — Wohnraum
HOLLER Penthouse — Ausblick
Bauphysik

U-Werte pro Bauteil.

Die Hülle des Dachgeschosses erreicht Passivhaus-nahe Dämmstandards. Der Sockel bleibt diffusionsoffen und behält den authentischen Altbau-Charakter — beide Welten arbeiten bauphysikalisch sauber zusammen.

Bauteil
Außenwand DG (Neubau 2017)
0,16 W/(m²K)

Holzriegel + Mineralwolle, Passivhaus-nah

Bauteil
Dach / oberste Decke
0,14 W/(m²K)

Aufsparren-Dämmung, hinterlüftet

Bauteil
Fenster (3-Scheiben-IV)
0,78 W/(m²K)

Premium-Profil, warme Kante

Bauteil
Bodenplatte DG / Decke zum Sockel
0,18 W/(m²K)

Trittschall- + Wärmedämmung

Bauteil
Außenwand Sockel (Bestand 1890)
≈ 1,1 W/(m²K)

Massive Ziegelwand 60–80 cm, diffusionsoffen

Angaben gerundet, gemäß Energieausweis-Berechnung (OIB 6, Stand 2026). Verbindliche Werte siehe vollständige Energieausweise im Datenraum.

ESG-Kennwerte Dachgeschoss

Bestnoten gegen Stranded Assets.

Werte aus dem Bestands-Energieausweis 2026, ausgestellt für das im Jahr 2017 errichtete Dachgeschoss.

Heizwärmebedarf (HWB)Klasse B
46,1kWh/m²a
CO₂-EmissionenKlasse A+
8,5kg/m²a
Gesamtenergieeffizienz (fGEE)Klasse A
0,80Faktor
Endenergiebedarf (EEB)Klasse B
≈ 55kWh/m²a

Einordnung für Käufer

Der direkte Vergleich macht den Unterschied sichtbar. Was eine unsanierte Altbauwohnung an Heizenergie und CO₂ verbraucht, kommt im HOLLER-DG bei einem Bruchteil davon an — und ist bereits heute frei von kommenden Sanierungsverpflichtungen.

Werte in kWh/m²a (HWB) bzw. kg/m²a (CO₂). Vergleichswerte aus typischen Wiener Altbau-Beständen.

Klassischer Altbau (unsaniert)
180 – 250
45 – 70

Gastherme, Kastenfenster, ungedämmte Fassade — Sanierungsstau

Wiener Altbau-Sanierung Standard
90 – 140
20 – 35

Teil-Sanierung, oft weiterhin fossile Wärmequelle

HOLLER · Dachgeschoss 2017
46,1
8,5

Fernwärme aus KWK, Passivhaus-Komponenten, ESG-konform

Vollständige Dokumente im geschützten Datenraum — nach NDA-Freischaltung.

Weiterführende Unterlagen

Mietzinsliste, Energieausweise & Bieter-Richtlinienim geschützten Datenraum — Grundrisse bereits frei einsehbar.